Bandamadinen

Bandamadinen – Amadina fasciata

Verbreitungsgebiete: Afrika

Größe: ca. 13 cm
Geschlechtsunterschiede: Bei ausgewachsenen Bandfinken und bei fast flüggen Jungtieren ist die rote Kehlzeichnung des Männchens gut zu erkennen. 

Haltung und Zucht:
Meine Bandfinken habe ich in der Voliere untergebracht, die ebenfalls mit größeren und robusteren Tieren besetzt ist. Die Mitbewohner sind unter anderem Reisfinken, Spitzschwanzamadinen, Diamantamadinen, Schau-Zebrafinken und Mosambikgirlitz sowie Muskatamadine. Wie zu erkennen ist, sind das alles Volierenbewohner, die sich durchsetzen können. Dann gibt es mit der Bandamadine keine Schwierigkeiten mehr. Bandfinken sind nicht empfindlich, ein Schutzraum frei von Zugluft und Nässe mit einer Temperatur von 15°C ist ausreichend. Richtig Spaß gibt es, wenn ein paar Mehlwürmer gefüttert werden. Ein aufmerksamer Bandfink gibt einen pfeifenden Ton ab, um die anderen Artgenossen diese Entdeckung mitzuteilen. Wie auf Kommando stürzen sich die Bandfinken auf die Mehlwürmer. 

Sie sind keineswegs scheu sondern lebhaft suchen sie den ganzen Volierenbereich und den Boden nach Futter ab. ich biete meinen Finken alles Mögliche an Nistgelegenheiten an: Nistkästen halb offen oder geschlossen, Kanariennester, alte Blumentöpfe und Ähnliches. Gefällt es den Bandfinken, dann bauen sie ein Nest, das nicht sehr kunstvoll aussieht. Sie nehmen alles an Nistmaterial an, was sich finden lässt. Die 4-6 weißen Eier werden von beiden Eltern 12-14 Tage lang bebrütet. Die Jungtiere verlassen nach 4 Wochen das Nest und werden noch 2 Wochen lang gefüttert.



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