Das richtige Baumaterial, ideales Brutzeit-Futter und das Vermeiden von Problemen bei Jungtieren
Nistmöglichkeiten und Nistmaterialien:
Ich hänge während der Brutzeit viele verschiedene Nistkästen aus allen möglichen Materialien, unterschiedlich in form und Größe auf. Alle Nester werden von mir vorgebaut, diese Nester werden bevorzugt angenommen und die Vögel werden den Bau schneller weiterführen. Die ausgeflogenen Jungvögel finden leichter ein Schlafnest.
Baumaterial:
Als Baumaterial biete ich Kokosfasern, Jutefaser, Moos, heu und Stroh sowie Sisal an. Scharpie hat mitunter sehr lange Fasern, mein Schönsittichhahn, hatte vom Boden aus, einen sehr langen Faden mit sich geführt. Dieser Faden hat sich dermaßen um die Krallen gewickelt, dass ich mit der Schere vorsichtig jede einzelne Kralle freischneiden musste. Auf Hühnerfedern und Hundehaare vom Nachbarn verzichte ich ganz, in denen könnten Ungeziefer ein zuhause gefunden haben.
- Rote Kolbenhirse
Die lockere rote Kolbenhirse wird von allen Finken sehr gerne aufgenommen. Wie auf Kommando stürzen sich alle Finken darauf, besonders wichtig ist die Kolbenhirse für Jungtiere, sie lernen das selbstständige fressen viel schneller. Kranke Finken kann man mit der roten Kolbenhirse zur Nahrungsaufnahme bewegen, sie ist leicht verdaulich. Die festere rote Kolbenhirse wird mit wenig Begeisterung gefressen, erst nach tagen sind die Kolben leer. Gelbe Kolbenhirse wird nur von wenigen Finken angerührt!
- Jungtiere werden aus dem Nest geworfen
Anfangs hatte ich richtige Probleme immer wieder fand ich tote Nestlinge auf den Volierenboden. Das fand ich deprimierend. Ich habe nie die Schuld bei meinen Lieblingen gesucht, ständig habe ich nach Ursachen gesucht und dann behoben.
- Federfressen
werden die Federn der Nestlinge abgefressen, kann das ein Zeichen von fehlenden Nährstoffen (Kalk) sein
Folgendes habe ich geändert:
die Paare nicht zu früh ansetzen, die Nestkontrollen habe ich eingeschränkt denn unter den Volierenbewohnern sind manchmal richtige Stinker.
Ich füttere jetzt mehrmals am Tag kleinere Mengen, morgens Keimfutter gemischt mit Eifutter, zwischendurch Lebendfutter das unbedingt vorhanden sein muss, aber nur soviel wie in den nächsten Minuten aufgenommen werden kann, sonnst wird der Bruttrieb zu stark, das eine neue Brut begonnen wird, Grünfutter am Nachmittag und nochmals Keimfutter für die spätere letzte Fütterung der Jungen
This entry was posted on Mittwoch, Juni 18th, 2008 at 23:23 and is filed under Tipps & Tricks. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed.
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25. 04. 2011 um 11:22
liebe carmen,
ich bin ganz traurig, denn vor 3 tagen lag die zebrafinken-henne tot im käfig, sie wurde immer runder und da das pärchen meine ersten finken sind, bin ich natürlich völlig verwundert und ahnungslos (geschockt und traurig eh), was kann die ursache sein
sie hatte 3 eier gelegt, 2 tage später noch 2 eier und jetzt sind 3 jungtiere im nest, der hahn füttert die jungtiere hervorragend, mache mir aber sorgen, ob er das alleine schafft
ich hatte schon die idee, eine henne dazu zu setzen, dachte mir dann aber, dass die beiden dann sich gar nicht für die brut interessieren und so lasse ich das erstmal, bis die jungtiere flügge sind
die beiden zuerst geschlüpften sind schon seeeeehr groß, das kücken, dass zuletzt schlüpfte, ist hingegen ziemlich klein, sollte ich da lieber zufüttern? es wirkt allerdings recht fidel
ich sehe jeden tag ins nest rein, aber ohne die tiere rauszuholen, ich denke, dass das die brut negativ beeinflussen würde
auf antwort wäre ich sehr erfreut
lieben ostermontag noch
gruss carmen aus berlin