Muskatamadine
Mittwoch, Juni 18th, 2008Muskatamadine –Lonchura punctulata
Verbreitungsgebiet:
südöstliches Asien
Muskatamadine –Lonchura punctulata
Verbreitungsgebiet:
südöstliches Asien
Die Zucht der Chinesischen Zwergwachtel
Der Hahn und nicht die Henne
Immer wieder stehen in Fachzeitschriften berichte über die Haltung und Zucht dieser kleinsten Wachtelart. In meinen Volieren halte ich bis zu vier Pärchen als Bodenbesatz. Ich züchte diese Wachtelart mit sehr guten Ergebnissen. So ist es auch verständlich, das ich manchmal über diese verzweifelnden Berichte in Zeitungen schmunzeln musste. Jedes Jahr brüteten meine Zwergwachteln zuverlässig und zogen diese Jungtiere ohne größere Verluste auf. Es kann aber auch ganz schwierig werden, wie Sie gleich erfahren werden:Ich setzte meine neuen Wachteln paarweise in die Volieren ein. Paar 1 und Paar 2 bezogen je eine Voliere die aneinander grenzten. Das 3. Paar und 4. Paar wurden in etwas abseits liegende Volieren eingesetzt. Schnell bemerkte ich dass besonders die beiden Wachtelhähne der Paare 1 und 2 aufgeregt am Gitter hin und her liefen, die Weibchen wurden gar nicht beachtet. Nach ein paar Tagen entschloss ich mich, die Hähne so auszutauschen, dass sie sich in den jeweiligen Volieren des Nachbars befanden. Das erwies sich als richtig, diese Weibchen wurden angenommen.
Die neu zusammengestellten Paare begannen in einem Abstand von 4 Tagen mit der Brut. Folglich schlüpfen die Kücken in 17. Tagen genau in diesem Abstand. Die Gelege bestehen aus acht bis zehn grünlichen manchmal gesprenkelten Eiern. Ich hatte das glück, das meine Hennen sehr produktiv waren. Sie bebrüten meistens 10 Eier, mehr duldete ich nicht. Als das Paar 1 begann die Kücken zu führen, verlies das 2. Paar aufgeregt das Nest. Durch das ständige piepsen der Kücken wollten sie in die Nachbar Voliere, um die Jungtiere zu hudern. Das junge Elternpaar war sehr aufgeregt, sodass ihre Kücken nach wenigen Tagen starben. .Das Gelege des zweiten Paares wurde kalt es schlüpften keine Jungtiere. Ich entschloss mich einen 30 cm hohen Sichtschutz anzubringen. Das 2. Gelege der beiden Paare lies wirklich nicht lange auf sich warten. Der Schlupf der Kücken erfolgte bei beiden Paaren innerhalb weniger Tage. Die Kücken sind Nestflüchter wenn sie getrocknet sind wird das Nest verlassen. Mehrmals habe ich versucht Angepickte Eier in einer Wärmebox zum schlüpfen zu
bringen. Das Ergebnis war ernüchternd. Einige hatten verkrüppelte oder weiche Füße, andere waren sehr klein und andere waren nicht lebensfähig. Die „Geburtshilfe“ endet immer mit dem tot der Tiere. Meine Paare führten die Jungen, doch nach wenigen Tagen starben fast alle Jungtiere, nur 3 Tiere wurden groß. Die dritte Brut der beiden Paare endete genauso tragisch, wie die anderen Bruten.
Ich hatte ja noch weitere Paare. Dieses Paar verhielt sich ganz anders. Die Henne legte ganz viele Eier, brütete aber nicht. Sie lagen verstreut in der Voliere. Aus Erfahrung weis ich, dass manche Hennen keine Ruhe finden. Kieferzweige oder Eichen Äste eignen sich besonders wegen der langen Haltbarkeit gut als Deckung. Wird diese Deckung angenommen, rollt die Henne mit etwas Glück die Eier unter dem Gebüsch und beginnt dann doch noch mit der Brut. Das klappt aber nicht immer. Meistens wird ein neues Gelege angefangen und dann bebrütet. Meine Henne jedoch brütete überhaupt nicht!